Krankenpflege, Altenpflege

Der demografische Wandel und seine Konsequenzen gewinnen in den westlichen Nationen stetig mehr an Bedeutung. Das hat auch Konsequenzen für Regionen außerhalb des Westens, die nicht unmittelbar vom demografischen Wandel betroffen sind. Pflege, insbesondere Altenpflege, rückt immer mehr in den Fokus der Gesellschaft. Moderne Pflege ist beeinflusst vom demografischen Wandel, aber sie setzt ihn nicht voraus. Das Thema Pflege und die Auseinandersetzung mit ihm sind international. Es macht also Sinn, diese Auseinandersetzung weltweit zu denken.

Die Pflege hat eine Entwicklung von der caritativen Hilfeleistung zur modernen Dienstleistung durchlaufen. Sie ist wie kaum eine andere Disziplin eine Gratwanderung zwischen Professionalität, Effizienz und Einfühlungsvermögen. Ein Pflegender arbeitet heute auf höchstem Bildungsniveau, mit höchster Professionalität und trägt direkte Verantwortung für das Leben anderer. Trotzdem wird er oftmals immer noch als ehrenamtlicher „Diener aus Nächstenliebe“ gesehen. Ein Missstand, der behoben werden muss.

Das macht die Pflege interessanter denn je für eine journalistische und künstlerische Auseinandersetzung. Kunst und Journalismus können und sollen helfen, die moderne Pflege und ihre gesellschaftliche Bedeutung und Qualität zu klären und ihr aus dieser Misere zu helfen.

Insbesondere die Fotografie ist hier gefordert.