Mitarbeiterporträts

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Ganz nah dran

Gesichter der Pflege: Uwe Jesiorkowski porträtiert APD-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jenseits des weißen Kittels

Ambulante Pflege hat viele Gesichter. Doch in ihrem hektischen, anstrengenden und anspruchsvollen Alltag sind die Pflegekräfte praktisch unsichtbar. Der Fotograf Uwe Jesiorkowski mochte sich mit dieser Situation nicht zufrieden geben. Für die Eröffnung der neuen Unternehmenszentrale der APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH schuf der Fotograf, der für seinen sensiblen Umgang mit Demenz und Alter bekannt ist, die Porträtausstellung „Nah dran – Gesichter der Pflege“. Am 20. März wurden sie erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Jesiorkowski: „Kein Beruf ist so nah am Menschen wie der des Pflegers. Deshalb hat mich dieses Projekt vom ersten Moment an fasziniert.“

14 spannende Bilder in einer Größe von 50 x 70 Zentimetern prägen jetzt die modernen Räumlichkeiten der APD am Margarethe-Zingler-Platz im Zentrum der Gelsenkirchener Altstadt. Sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben den Kreativen mit der sensiblen Linse „ganz nah“ an sich herangelassen. So entstanden zum Teil extreme Close-up-Porträts, kombiniert mit einem Blick ins Privatleben, der viel verrät von Vorlieben, Träumen und Wünschen. Eine Flamencotänzerin ist zu sehen, eine Amateurmalerin, eine Sammlerin schöner, alter Dinge, eine Fußballspielerin und ein junger Mann, der sein Herz an PS-Giganten verloren hat.

Das Fotoprojekt geht zurück auf eine Idee von Claudius Hasenau, Geschäftsführer der APD, einen der größten privaten Pflegedienste Deutschlands. Für ihn ist die neue APD-Zentrale ein „Zuhause für die Pflege“. Deshalb wünschte er sich eine Bildergalerie der etwas anderen Art. Claudius Hasenau: „Die Porträtserie zeigt pflegende Frauen und Männer im Alltag, ohne die typischen Klischees dieses Berufstandes zu bedienen. Die Fotos sind auch ein Dank für den unermüdlichen Einsatz unserer Teams, die so viel mehr sind als ‚Menschen in weißen Kitteln‘.“